8945007GOHIWZSCGA943 2025-01-01 2025-12-31 8945007GOHIWZSCGA943 2024-01-01 2024-12-31 8945007GOHIWZSCGA943 2023-01-01 2023-12-31 8945007GOHIWZSCGA943 2022-01-01 2022-12-31 tax1:tCO2e

Maschinenlesbarer Klimabericht Rhätische Bahn AG 2025

Governance

Governance von klima- und naturbezogenen Risiken (GRI 2-13, GRI 2-17)

Übersicht des Verwaltungsrats über klima- und naturbezogene Risiken (IFRS S2.6 (a); TNFD 1a)

Der Verwaltungsrat ist zuständig für die Risikopolitik, einschliesslich der klima- und naturbezogenen Risiken. Er legt die Risikostrategie und die Kriterien für die Risikobewertung fest. Ein jährlicher Risikobericht wird von der Geschäftsleitung zuhanden des Verwaltungsrats verabschiedet und berichtet Veränderungen und getroffene Massnahmen zu den wesentlichsten Risiken.

Rolle des Managements bei der Bewertung und Steuerung klima- und naturbezogener Risiken und Chancen (IFRS S2.6 (b); TNFD 1b)

Die Geschäftsleitung ist verantwortlich für das Risikomanagement und die Identifikation und Bewertung klima- und naturbezogener Risiken. Unterstützt wird sie vom Fachbereich Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit, der ein jährliches Risikoassessment durchführt und das Reporting sicherstellt. Dazu erheben die Fachbereichsleiter/innen jährlich mit ihren direkten Mitarbeitenden potenzielle Risiken in ihrem Verantwortungsbereich. Die RhB hat zudem ein internes Kontrollsystem (IKS) etabliert, um wesentliche Risiken bei Prozessen, einschliesslich ökologischer Risiken, zu überwachen.

Menschenrechtspolitik und Engagement (GRI 101-2a, GRI 101-8b; TNFD 1c)

Menschenrechte sind grundlegende Rechte und Freiheiten, die von der RhB anerkannt und gefördert werden. Daher integriert die RhB Menschenrechtsaspekte in ihre Tätigkeiten und überprüft ihre wichtigsten Lieferanten. Die Geschäftsleitung überwacht die Einhaltung dieser Politik, unterstützt von allen RhB-Mitarbeitenden. Die RhB engagiert sich aktiv mit Interessengruppen und führt alle zwei Jahre eine Umfrage zur Wesentlichkeitsanalyse durch.

Risikomanagement (GRI 2-12; TNFD 3a-c)

Identifizierung, Bewertung und Priorisierung von klima- und naturbezogenen Risiken (GRI 101-4a; IFRS S2.25 (a); TNFD 3a)

Die RhB verwendet ein strukturiertes Risikomanagementsystem, um klima- und naturbezogene Risiken zu bewerten. Dieses System umfasst regelmässige Risikobewertungen und die Einbindung von Stakeholdern.

Die Risikoleader der verschiedenen Geschäftsbereiche und Fachgruppen bewerten und steuern die jeweiligen Risiken und Massnahmen. Das von der Geschäftsleitung genehmigte Risikomanagementsystem bewertet Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Einfluss und legt Massnahmen zur Risikominderung fest. Klimabezogene Risiken wie Naturgefahren sind das Top-Risiko bei der RhB.

Die Bewertung klima- und naturbezogener Risiken erfolgt mit einer Risikomatrix. Dabei sind die Verantwortlichen für die jeweiligen Standorte und Prozesse definiert. Eine Szenarioanalyse wurde durchgeführt, um potenzielle Risiken und deren Auswirkungen auf das Geschäftsmodell der RhB abzuschätzen. Eine regelmässige Wesentlichkeitsanalyse, mit Stakeholder-Umfragen, hilft dabei, die wichtigsten Themen zu priorisieren. Zusätzlich hat die RhB eine LEAP-Analyse nach den Vorgaben der TNFD durchgeführt. Die Bewertung der Einflüsse, Abhängigkeiten und Risiken wurde mithilfe des ENCORE-Tools speziell für den Bahnsektor vorgenommen. Zur Risikobewertung kamen sowohl der «WWF Biodiversity Risk»-Filter als auch der «WWF Water Risk»-Filter zum Einsatz. Klima- und naturbezogene Risiken in der Lieferkette werden von der RhB noch nicht systematisch analysiert, sondern nur die der direkten Geschäftstätigkeit.

Prozesse für den Umgang mit klima- und naturbezogenen Auswirkungen, Abhängigkeiten, Risiken und Chancen (IFRS S2.25 (b); TNFD 3b)

Im Rahmen des unternehmensweiten Risikomanagements erneuert und optimiert die RhB ihre bestehenden Schutzinfrastrukturen kontinuierlich. Diese technischen Massnahmen reduzieren sowohl physische Schäden als auch sicherheitsrelevante Folgerisiken. Für besonders exponierte Streckenabschnitte werden netzweit zusätzliche Schutzbauten geplant, um die Widerstandsfähigkeit gegenüber klimabedingten Naturereignissen gezielt zu erhöhen. Ergänzend dazu verfolgt die RhB eine Versicherungspolitik, die verbleibende Restschäden aus extremen Wetterereignissen finanziell absichert. Die RhB betreibt ein nach ISO 14001 zertifiziertes Umweltmanagementsystem. Dieses ermöglicht die systematische Überwachung, Bewertung und Steuerung umweltrelevanter Abhängigkeiten, Einflüsse, Risiken und Chancen. Durch regelmässige interne und externe Audits stellt die RhB sicher, dass alle umweltbezogenen Aspekte wirksam gemanagt und kontinuierlich verbessert werden.

Integration in das Risikomanagement (IFRS S2.25 (c); TNFD 3c)

Im Rahmen ihres unternehmensweiten Risikomanagementsystems identifiziert und bewertet die RhB klima- und naturbezogene Risiken. Dieses System integriert klima- und naturbezogene Risiken in die allgemeine Risikomanagementstrategie der RhB und stellt sicher, dass geeignete Massnahmen zur Risikominderung ergriffen werden. Weitere Informationen zum Risikomanagement sind im Governance-Bericht auf Seite 43 aufgeführt.

Klimabezogene Einflüsse, Abhängigkeiten, Risiken und Chancen (IFRS S2.10)

Risiko/

Chance
Einfluss/

Abhängigkeit
Treiber Zeithorizont
Physisch - Akut
Risiko Abhängigkeit Extreme Wetterereignisse (Starkniederschläge, Sturm, Hitzewellen, Hochwasser). Kurzfristig
Risiko Abhängigkeit Naturgefahren (Hangrutsch, Steinschlag, Lawinen). Kurzfristig

Physisch - Chronisch
Risiko Abhängigkeit Zunahme von wetterbedingten Naturgefahren. Langfristig



Risiko Abhängigkeit Energiekosten: höhere Kühlkosten im Sommer. Mittel- bis langfristig

Risiko Abhängigkeit Abnehmende Wasserverfügbarkeit. Langfristig



Übergangsrisiken und -chancen - Regulatorisch
Risiko Abhängigkeit Hohe CO₂-Steuern auf fossile Brennstoffe. Mittel- bis langfristig

Risiko Abhängigkeit Erhöhte regulatorische Anforderung für Bauprojekte und Reporting. Kurz- bis langfristig



Übergangsrisiken und -chancen - Technologisch
Risiko Abhängigkeit Hohe Investitionskosten in neue klimafreundliche Technologien. Mittel- bis langfristig



Übergangsrisiken und -chancen - Markt
Chance Abhängigkeit Durch Energieeffizienz und Klimafreundlichkeit bleibt die RhB als nachhaltige Mobilitätsanbieterin relevant. Kurz- bis langfristig
Risiko Abhängigkeit Angebote im Strassenverkehr holen auf und bieten eine nachhaltige Mobilität und verändern den Modalsplit. Langfristig
Risiko Abhängigkeit Energiemangellage und steigende Energiepreise. Kurz- bis langfristig







Risiko Abhängigkeit Erhöhte Haftungspflichten. Mittel- bis langfristig

Übergangsrisiken und -chancen - Reputation
Risiko Abhängigkeit Krisenkommunikation bei Naturgefahren und öffentliche Kritik wegen unzureichender Schutzmassnahmen. Mittel- bis langfristig

Chance Abhängigkeit RhB ist bereits elektrifiziert und wird mit 100 % Wasserkraft betrieben. Kurz- bis langfristig
Einfluss auf Geschäftsmodell und

Strategie der RhB
Massnahmen Wesentlichkeit
Unwetter können den Betrieb der RhB stilllegen oder Verspätungen verursachen. Zugausfälle führen zu finanziellen Einbussen und negativen Kundenreaktionen. Naturgefahrenprävention. Hoch
Naturgefahren können die Bahninfrastruktur beschädigen und

hohe Kosten für die Instandhaltung verursachen.
Naturgefahrenprävention. Hoch
Der Klimawandel verändert Niederschlagsmuster und Temperaturverläufe. Dies führt zu strukturell höheren Kosten beim Erhalt der Infrastruktur und der Naturgefahrenprävention. Naturgefahrenprävention. Mittel
Höhere Betriebskosten sowie mehr Komfortstörungen bei Ausfällen der Klimaanlagen. Investition in ein energieeffizientes Rollmaterial. Gering
Versorgungssicherheit bei Wasserkraft und Wagenreinigung. Zugreinigungsanlage mit Nutzung von Regen und wiederaufbereitetem Wasser. Mittel
Höhere Betriebskosten (OPEX). Klima- und Energiestrategie. Solarstrategie. Mittel
Höhere Betriebskosten (OPEX). Nachhaltigkeits- und Umweltmanagement. Klima- und Energiestrategie. Mittel
Hohe Investitionskosten (CAPEX). Neubeschaffung von elektrischen

Rangierloks und Dieselhybridfahr-

zeugen für die Infrastruktur.
Mittel
Es gibt zuverlässige Unterstützung durch Bund und Kanton, weil ein

nachhaltiges und energieeffizientes Verkehrsmittel politisch gefordert wird.
Nachhaltigkeitskommunikation. Mittel
Reduktion der Nachfrage. Energieeffizienz weiter ausbauen.

Nachhaltigkeitskommunikation.
Gering
Erhöhte Kosten für Strom verteuern das Geschäftsmodell der RhB. Langfristige Verträge für den Bahnstrom. Klima- und Energiestrategie.

Solarstrategie: Durch Verkauf von Strom profitiert die RhB von den hohen Energiepreisen.
Mittel
Höhere Versicherungsprämien oder Schwierigkeiten Versicherungsschutz zu finden. Risikomanagement. Mittel
Reduktion der Nachfrage. Nachhaltigkeits- und

Krisenkommunikation
Gering
Die Nachfrage nach der Mobilitätsdienstleistung steigt weiter. Nachhaltigkeitskommunikation Gering

(IFRS S2.13)

Klimabezogene Szenarioanalyse (IFRS S2.22)

Die RhB hat verschiedene Klimaszenarien analysiert, um die potenziellen Auswirkungen auf das Unternehmen zu bewerten. Diese Szenarien reichen von einem starken Anstieg der globalen Temperaturen bis zu moderaten Veränderungen und berücksichtigen dabei die Auswirkungen auf die Infrastruktur, den Betrieb und die Nachfrage nach Dienstleistungen. Regulatorische Risiken sind in der Szenario-Analyse integriert.

Szenario 1: Erwärmung unter 1.5°C (RCP 1.9 / SSP1-1.9)

Die Verpflichtung zu Netto-Null-Emissionen bis 2050 im Rahmen des Pariser Abkommens werden erreicht.

– Erhöhte Nachfrage nach nachhaltiger Mobilität und Tourismusangeboten.

– Steigende Energiekosten durch schnellen Umstieg auf erneuerbare Energien.

– Strengere Umweltauflagen und Berichtspflichten.

– Staatliche Finanzierungshilfen für emissionsreduzierende Massnahmen.

– Hohe Investitionskosten in Rollmaterial, Heizungen und Strassenfahrzeuge.

Szenario 2: Erwärmung von 3-4°C (RCP 6.0 / SSP4-6.0)

Aufgrund weniger Massnahmen und Vorschriften nehmen die Emissionen zu und führen zu einer Erwärmung von etwa 3-4°C. Dies führt gegen Ende des Jahrhunderts zu höheren physischen Risiken.

– Höhere Infrastrukturkosten durch Naturgefahren.

– Häufige Naturereignisse durch Extremwetter.

– Reputationsschäden durch Angst vor Naturkatastrophen.

– Aufgrund des verzögerten Übergangs könnten später noch strengere Klimaschutzmassnahmen, Verbote und Einschränkungen kommen.

– Unterbrüche in der Lieferkette aufgrund von Naturereignissen in anderen Ländern.

Klimawandel

Ziele und Massnahmen (GRI 102 3-3)

Die RhB will ihre Emissionen reduzieren und ihrer Verantwortung im Klimaschutz und in nachhaltiger Mobilität gerecht werden. Um dies zu erreichen, werden Photovoltaik-Anlagen gebaut, elektrische Strassenfahrzeuge beschafft, Ölheizungen ersetzt und dieselbetriebene Loks reduziert.

Klima- und Energiestrategie
(GRI 102-1; IFRS S2.14)

Durch die Klima- und Energiestrategie der RhB sollen die Emissionen bis 2050 auf Netto-Null gesenkt werden. Der Klimatransitionsplan ist in die Klima- und Energiestrategie integriert und zahlt auf die Unternehmensstrategie 2030 ein. Damit leistet die RhB einen Beitrag zur Klima- und Energiestrategie 2050 des Bundes und des Kantons Graubünden. Kernelemente sind der Ausbau von Photovoltaik, die Elektrifizierung der Fahrzeuge, der Ersatz fossiler Heizungen und die Reduktion von Dieselloks.

Die Umsetzung wird vom Verwaltungsrat (Strategie), der Geschäftsleitung (Operativ) und dem Leiter Nachhaltigkeit (Steuerung, Reporting) verantwortet. Die dafür anfallenden Ausgaben werden noch nicht jährlich als Betrag und Anteil des Gesamtaufwands ausgewiesen.

Die RhB ist um eine gerechte Umsetzung des Klimatransitionsplans für alle Interessengruppen bemüht und bindet Mitarbeitende, Gemeinden und Behörden ein. Auswirkungen auf Menschen und Umwelt – insbesondere Biodiversität – werden bewertet und gesteuert. Die RhB führt keine politischen Aktivitäten im Rahmen des Transitionsplans durch.

Klimaadaptionsplan (GRI 102-2; IFRS S2.22)

Die RhB verfügt derzeit über keinen formellen Adaptionsplan. Gründe dafür sind das stabile Geschäftsmodell des öffentlichen Verkehrs in Graubünden sowie der Umstand, dass klimabedingte Anpassungsrisiken aktuell überwiegend operativ gemanagt werden.

Ziele und Fortschritte bei der Reduzierung der Treibhausgasemissionen (GRI 102-4; IFRS S2.33)

Reduktionsziele im Vergleich zum Basisjahr 2020
2030 2035 2040 2045 2050
Scope 1 tCO2e 2 300 1 300 1 000 600 300
Scope 1 % - 29 - 61 - 71 - 81 - 92
Scope 2 % 0 0 0 0 0
Scope 3 % - - - - -

In der Arbeitsgruppe Klima- und Energiestrategie wurde ein ambitionierter Reduktionspfad erarbeitet, der die RhB noch vor grosse Herausforderungen stellt. Für Scope 2 hat die RhB bereits keine Emissionen mehr ausser der Fernwärme, die nach Schweizer Bilanzierung nicht beim Wärmebezieher anfallen, sondern bei der Entsorgung. Für die «Scope 3»-Emissionen hat die RhB keine Reduktionsziele. Die «Scope 1»-Emissionen sollen schrittweise bis 2050 reduziert werden. Die wichtigsten Massnahmen sind dabei der Ersatz von Ölheizungen und fossilbetriebenen Fahrzeugen.

Entwicklung der Emissionen im Vergleich zum Basisjahr 2020
2025 2024 2023 2022 2021
Scope 1 % 1,0 8,3 5,8 1,8 7,4
Scope 2 % - 9,5 - 6,5 - 6,9 - 19,7 - 7,2
Scope 3 % - 10,3 - 3,9 1,0 - 5,0 3,0

Die Senkung der «Scope 3»-Emissionen beruht auf zufälligen Schwankungen und ist nicht durch die Massnahmen herbeigeführt worden. Die RhB hat keinen internen CO₂-Preis für die Erreichung der CO₂-Ziele. Ebenso sind die CO₂-Ziele nicht an die variable Vergütung der Geschäftsleitung geknüpft.

Direkte Treibhausgasemissionen (GRI 102-5; IFRS S2.29 (a), IFRS S2.33)

Scope 1

Ziel 2035

2025

2024

2023

2022

Kraftstoff Schienenfahrzeuge

t CO₂e

-

1 003,7

1 165,1

1 212,9

1 096,8

Kraftstoff Strassenfahrzeuge

t CO₂e

0

531,5

663,5

598,1

509,6

Kraftstoff Arbeitsfahrzeuge

t CO₂e

-

79,9

-

-

-

Heizöl

t CO₂e

420,0

1 183,1

1 180,1

1 194,0

1 221,9

Erdgas

t CO₂e

-

160,3

149,3

150,7

153,9

Verluste Kältemittel

t CO₂e

-

189,1

213,3

141,9

190,1

VOC

t CO₂e

-

30,6

35,6

31,1

31,9

Total Scope 1

t CO₂e

3 178,2

3 406,9

3 328,7

3 204,2

Die «Scope 1»-Emissionen entstehen direkt durch die Aktivitäten der RhB. Die «Scope 1»-Emissionen wurden gemäss dem Greenhouse Gas Protocol, einem Standard für die Berichterstattung von Treibhausgasemissionen, berechnet. Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) wurden anhand eines durchschnittlichen Global Warming Potential von elf errechnet. Protocol, einem Standard für die Berichterstattung von Treibhausgasemissionen, berechnet. Die flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) wurden anhand eines durchschnittlichen Global Warming Potential von elf errechnet.

Indirekte energiebedingte Treibhausgasemissionen (GRI 102-6; IFRS S2.29 (a), IFRS S2.33)

Scope 2

Ziel 2035

2025

2024

2023

2022

Bahnstrom

t CO₂e

0

0

0

0

0

Gebäudestrom

t CO₂e

0

0

0

0

0

Fernwärme

t CO₂e

-

707

785,7

782,7

674,7

Total Scope 2

t CO₂e

-

707,0

785,7

782,7

674,7

Die «Scope 2»-Emissionen entstehen indirekt durch die RhB. Diese Emissionen fallen bei der Strom- und Fernwärmeproduktion an. Die «Scope 2»-Emissionen wurden anhand der «Greenhouse Gas Protocol Scope 2 Guidance» erstellt. Es handelt sich um die marktbasierten Emissionen.

Sonstige indirekte Treibhausgasemissionen (GRI 102-7; IFRS S2.29 (a), IFRS S2.33)

Scope 3

Ziel 2035

2025

2024

2023

2022

1. Gekaufte Waren und Dienstleistungen

t CO₂e

-

2 620,6

2 298,4

5 106,5

3 554,5

2. Kapitalgüter

t CO₂e

-

-

4 284,0

11 138,4

12 304,8

3. Brennstoff- und energiebezogene Emissionen

t CO₂e

-

1 265,0

1 249,9

1 263,7

1 253,7

4. Transport und Verteilung (Upstream)

t CO₂e

-

7,2

7,7

4,9

5,7

5. Abfallentsorgung

t CO₂e

-

1 292,6

1 957,1

1 486,3

1 328,3

6. Geschäftsreisen

t CO₂e

-

237,9

230,8

219,8

213,5

7. Pendelverkehr

t CO₂e

-

1 346,4

1 307,6

1 248,9

1 227,9

8. Gemietete Sachanlagen

t CO₂e

-

0

0,0

0

0

9. Transport und Verteilung (Downstream)

t CO₂e

-

0

0

0

0

10. Verarbeitung der verkauften Produkte

t CO₂e

-

0

0

0

0

11. Nutzung der verkauften Produkte

t CO₂e

-

0

0

0

0

12. Umgang mit verkauften Produkten an deren Lebenszyklusende

t CO₂e

-

0

0

0

0

13. Vermietete Sachanlagen

t CO₂e

-

0

0

0

0

14. Franchise

t CO₂e

-

0

0

0

0

15. Investitionen

t CO₂e

-

59 696,6

57 788,8

52 171,5

48 452,8

Total Scope 3

t CO₂e

-

66 466,2

69 124,3

72 640,0

68 341,2

Die «Scope 3»-Emissionen wurden noch nicht vollständig erfasst. Sie entstehen bei der Herstellung sowie bei der Entsorgung in der Lieferkette der RhB. Dazu zählen Transport, Geschäftsreisen und Pendelverkehr. Bei der Abfallentsorgung wurde der CO₂-Ausstoss berechnet, der jährlich entstehen würde, wenn die Gesamtmenge in einer Müllverbrennungsanlage verbrannt würde. Erstmalig wurden im Jahr 2025 auch die finanzierten Emissionen aus der Pensionskasse RhB integriert. Die «Scope 3»-Emissionen wurden anhand des «Corporate Value Chain (Scope 3) Accounting and Reporting Standards» sowie dem «Technical Guidance for Calculating Scope 3 Emissions» berechnet.